Freimaurer werden?   |  

Sie denken darüber nach, unserem Bruderbund beizutreten und Freimaurer zu werden?              Wir helfen Ihnen.

Was Freimaurerei ist und was sie nicht ist (Audio MP3)
Es gibt viele Missverständnisse über die Bruderschaft der Freimaurer. Dieser Text von Hans-Hermann Höhmann klärt darüber auf, was Freimaurerei ist: ein Freundschaftsbund, ein ethisch orientierter Bund, eine Initiationsgemeinschaft und symbolischer Werkbund, der aus der Tradition der europäischen Aufklärung entstanden ist. Mit ihren Wertpositionen Menschlichkeit, Brüderlichkeit, Freiheit, Gerechtigkeit, Friedensliebe und Toleranz gibt sie Orientierungen und Maßstäbe für das Denken und Handeln ihrer Mitglieder.
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MP3-Audiodatei [10.5 MB]
16 Gute Gründe Freimaurer zu werden (Audio MP3)
Wie wird man eigentlich Freimaurer? Diese Frage ist berechtigt, denn es spukt allerhand Irreführendes und Unsinniges über den weltumspannenden Bruderbund durch die Welt. Der Nimbus des „Geheimbundes“ und der „Weltverschwörung“ liegt wie uralter Staub über den Logen. | Also: Kann man so einfach Freimaurer werden und wenn ja, wie? Im englischen Sprachgebrauch gibt es eine sehr schöne Floskel, die diese Frage auf einfache und schöne Art vollständig beantwortet: „To be one, ask one!“ – „Möchten Sie einer werden, fragen Sie einen!“
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MP3-Audiodatei [26.1 MB]

Freimaurer kann man nicht einfach durch einen Mitgliedschaftsantrag werden.

 

Wir sind ein Freundschaftsbund, der grundsätzlich auf Lebenszeit angelegt ist. Deshalb muss man sich vor einer möglichen Aufnahme in den Bund gegenseitig kennenlernen. 

 

Wir veranstalten regelmäßig Gästeabende, zu denen wir interessierte Männer einladen.

 

Hier können Sie uns und unsere Ideen kennenlernen. Umgekehrt haben auch wir die Möglichkeit, uns ein Bild von Ihnen und Ihren Beweggründen zu machen. Nach einer gewissen Zeit stellt sich dann für beide Seiten die Frage, ob eine Aufnahme in unseren Bund der richtige Weg ist.

Sind die Freimaurer elitär?

Explizit nein.

 

Alleine der Begriff vermittelt unmissverständlich den Eindruck von persönlicher Eitelkeit.

 

Und Eitelkeit, Narzissmus ist in der Freimaurerei absolut unerwünscht. Solche innerlichen Tendenzen neigen auch explizit dazu, sich selbst über andere Menschen zu erhöhen, was noch zu keiner Zeit der Menschheit, für ein positives Zusammenleben aller Menschen ausgewirkt hat. Freimaurer sind ausdrücklich verpflichtet sich nie über einen anderen Menschen zu erhöhen, oder der Mensch hat ein Kernelement der Freimaurerei noch nicht verstanden.

 

Aus diesem Grunde sollte man sich innerlich gut prüfen, ob man als Mensch, in der Lage sein möchte, geerdet ein bescheidener Diener zu sich selbst, und gegenüber allen Menschen zu sein, sein kann und sich diesen inneren Fortschritt auch zu erarbeiten bereit ist. 

 

In der Freimaurerei kommen Menschen ALLER menschlichen Couleur (Farben) zusammen. Wir sind stets - pares inter pares: " Gleiche unter Gleichen".

 

Der griechische Philosoph 'Sokrates' hatte einst der Welt mitgeteilt: " Ich weiß, dass ich Nichts weiß, bildet es mir aber auch nicht ein." und traf damit den Nagel auf den Kopf.

 

Warum?  Ein Freimaurer ist der Suche nach Wahrheit seines eigenen Selbst verpflichtet und strebt 'ungeschönte Selbsterkenntnis' im symbolischen 'Spiegel der Selbsterkenntnis' an, weswegen in einigen Logen dieses Symbol bis heute verwendet wird. Bilden wir Menschen uns etwas auf uns ein, beispielsweise auf eine 'berufliche Stellung' oder eine andere erbrachte 'Leistung' heute, morgen oder aus der Vergangenheit, färben wir unsere Sicht als Mensch auf uns Selbst, und können andere Sichtweisen zumeist nie annehmen.

 

Außerden ist diese Sicht: "Ich bin ein toller Mensch in diesem Beruf, Verein, Hobby, etc.! " schlicht logisch ein Irrtum, denn kein Mensch, kann aufgrund einer einzigen Leistung, NICHT automatisch außergewöhnliche Leistungen/Wissen/Fähigkeiten in anderen Disziplinen entwickeln oder auch automatisch in allen anderen Disziplinen ebenso gut sein. Wie soll das funktionieren?  Gar nicht.

 

Die Freimaurerei wird auch nicht umsonst als "königliche Kunst" bezeichnet, denn an sich selbst, offen, tolerant, human, ein Leben lang zu arbeiten, und auch Neues anzunehmen, gilt als die schwerste von allen menschlichen Prüfungen der sich ein Mensch zu stellen vermag.

Nehmen Sie eine solche Aufgabe und Herausforderung an? 

 

Wer kann Freimaurer werden?

 

Traditionell kann sich jeder "freie Mann von gutem Ruf" einer Loge anschließen. Diese Formulierung ist sehr alt. Heute verstehen wir darunter einen volljährigen Mann mit ordentlichem Ruf, der willens und in der Lage ist, seine Entscheidungen frei zu treffen und sein Leben selbst zu bestimmen.

 

Um Freimaurer zu werden, muss man weder akademisch ausgebildet noch wohlhabend sein.

 

Menschliche Werte und Interesse an über den Alltag hinausgehenden Fragestellungen sind uns wichtiger. Allerdings sollte der Interessent in so stabilen finanziellen Verhältnissen leben, dass er neben seinem Lebensunterhalt die Verpflichtungen in der Loge tragen kann.

 

 

 

Wer sollte nicht Freimaurer werden

 

Wer über die Bruderschaft finanzielle, menschliche, gesellschaftliche, berufliche oder andere eigene Probleme lösen will, ist bei uns fehl am Platz. Das gilt auch für den, der über die Freimaurerei berufliche oder gesellschaftliche Vorteile erhofft. Freimaurerlogen sind keine Selbsthilfegruppen oder Karriereschmieden.

 

 

Interessierte Frauen

 

Wir gehören der klassischen Freimaurerei an, die nur Männer aufnimmt. Aber interessierten Frauen ist der Weg in die Freimaurerei nicht verwehrt. Sie sollten sich direkt an die Frauen-Großloge von Deutschland (kontakt@freimaurerinnen.de) oder an die Freimaurergroßloge für Frauen und Männer in Deutschland wenden.

 

 

 

Sie sind weiterhin interessiert?

 

Dann nehmen Sie mit uns Kontakt über das Formular auf. 

 

Unser Gästebeauftragter wird sich nach Ihrer Anfrage mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

 

Freimaurerei ist kein Ersatz für einen Freizeit Verein

Wir halten es für angebracht, auch transparent darüber aufzuklären, was Freimaurerei in einem speziellen Punkt nicht ist: Freimaurerei ist modern ausgedrückt, keine Spaßgesellschaft, Freizeitverein im Sinne eines Sport-Clubs oder literarischen Gesellschaft.

 

Gäste erfreuen sich gerne an den angeregten Diskussionen und tolerant offenem Austausch zu kulturellen oder geistigen Themen. Dies ist auch grundsätzlich zu begrüßen, aber Freimaurerei muss nicht immer nur Spaß machen und bedeutet für viele Mitglieder eine ernsthafte Verpflichtung bei der Arbeit an sich selbst und innerhalb der Loge. 

 

 

Ein Gast welcher mit dem Gedanken spielt Freimaurer zu werden, muss sich im Vorfeld auch bewusst werden, dass ein gewisser Teil seiner Freizeit für Logenarbeit fest gebunden ist.

 

Da die Freimaurerei grundsätzlich auf Lebenszeit ausgelegt ist, lohnen sich Gedanken darüber zu machen, ob man als Mensch, diesen Verpflichtungen über viele Jahre hinweg nachkommen kann.

 

Ein Gast sollte sich daher ernsthaft selbst prüfen oder offen uns in Gästeabenden ansprechen, wenn er unsicher ist ob seine Lebenssituation mit der Freimaurerei zeitlich und oragnisatorisch umsetzbar ist.

 

Welche Pflichten kommen auf ein neues Mitglied zu?

Im Rahmen der Aufnahme gelobt man Verschwiegenheit. Daher ist die erste Pflicht eines jeden Freimaurers vom ersten Tage an, Verschwiegenheit über alle Interna der Loge und alles, was ein Bruder einem anderen anvertraut hat, zu bewahren.

 

Vor allem in den ersten Jahren sollte ein neues Mitglied dafür sorgen, regelmäßig an den Zusammenkünften teilzunehmen, um mit den Brüdern, den Gepflogenheiten in der Loge und der Methodik der Freimaurerei vertraut zu werden. Nach der Beförderung zum Gesellen stehen pflichtgemäß Besuche anderer Logen an, die man auch als Meister fortsetzen sollte. Insbesondere in kleineren Logen wird es gern gesehen, wenn ein Bruder pflichtbewusst Aufgaben übernimmt, die man ihm anvertraut. Es wird hierbei nichts verlangt was die Würde des Menschen in irgendeiner Weise antastet.

 

Vom ersten Tag an sollte sich ein Freimaurer mit passender Literatur beschäftigen, um sich das Wesen der Freimaurerei und auch darüber hinausgehende Fragen zu erschließen. Dieser forschenden Aufgabe stellt sich ein Freimaurer auch nach seiner Aufnahme in den Bruderbund, obligatorisch.

 

Generell gilt, dass eine Freimaurerloge keine Vereinigung ist, in der man animiert wird oder in der gar fertige Ergebnisse präsentiert werden. Alle Kenntnisse werden zwar mitgeteilt, erarbeitet und erschlossen werden muss das Wissen aber selbst. Gespräche mit den Brüdern und das gemeinsame Erleben sind hilfreich, ja grundlegend notwendig. Jede Loge ist nur so gut wie die Mitarbeit ihrer Brüder.

 

Es soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden, dass man seinen Beitragspflichten nachkommen muss, damit die Loge ihre wirtschaftlichen Verpflichtungen erfüllen kann.

 

Hinweis zum Begriff  "Loge"

 

Wir möchten aus aktuellem Anlass darauf hinweisen, dass nicht jede Organisation, welche sich selbst als >> LOGE << bezeichnet zur regulären Freimaurerei gezählt werden darf.

 

Die Unterschiede sind erheblich und haben nichts zu tun mit regulären Alten Freien und Angenommenen Maurern von Deutschland (A.F.A.M.) welche regulär unter der Großloge von Deutschland arbeiten. 

 

Es geht bei irregulären Organisationen welche sich auch als <<Loge>> bezeichnen nicht um Kleinigkeiten oder belanglose Unterschiede. Solche Organisationen haben schlichtweg nichts mit der Freimaurerei einer regulären Loge zu tun.

 

 

Vereinigungen, welche sich an Sie in Inseraten, Zeitungen und anderen Medien wenden, um Sie zu als Mitglieder zu werben, können Sie bei uns auf ihre freimaurerische Regularität hin hinterfragen lassen. 

 

Gerne geben wir Auskunft soweit dies uns möglich ist oder Sie erkundigen sich bei der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland unter:

 

 

                                                 http://www.afuamvd.de/

 

 

 

 

 

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